Ein Spätsommertag voller Vielfalt

Bunt, vielfältig und inspirierend war das Erntefest 2026. Am diesjährigen Fest wurde die Ernte der sechsten Saison auf dem Weltacker gefeiert. Rund 150 Personen nahmen teil, tauschten sich aus, spielten, halfen als Helfer:innen mit oder genossen einfach den Spätsommer auf dem Acker der Vielfalt.

Wie bereits in den vergangenen Jahren konnten an einem Stand die sonst unverkäuflichen Weltacker-Produkte gekauft werden. Auch die «Kostbar» lockte mit einem kleinen, aber feinen Angebot zahlreiche Kundschaft an. Die Tomaten-Expertin Elsbeth Andres zeigte erneut eindrücklich die Vielfalt der Tomatensorten. Die Besucher:innen konnten rund 75 verschiedene Sorten degustieren.

Die diesjährige Ausgabe wartete zudem mit einigen Neuheiten auf. Zwei Fahrräder erwiesen sich dabei als besondere Publikumsmagnete: Mit einer Velopresse konnten die Besucher:innen Raps pressen und dabei erfahren, wie viel Pedalkraft nötig ist, um ein paar Tropfen Rapsöl zu gewinnen. Zahlreiche Velofahrer:innen machten sich ans Werk und pressten aus 9 kg Raps insgesamt knapp 2 l Rapsöl. Gleich neben der Velopresse stand eine Getreidemühle, die ebenfalls mit Muskelkraft betrieben wurde. Damit mahlten die Besucher:innen Weizen zu Mehl, das sie anschliessend nach Hause nehmen durften.

Neben Büchsenwerfen, Saatgut-Memory und einem Quiz gab es auch die Möglichkeit, kreativ tätig zu werden. Unter dem Motto "Weltacker macht Eindruck" konnten die Besucher:innen mit dem Tetrapak-Druck eine einfache Tiefdrucktechnik ausprobieren.

Ein Highlight des Ackerfestes waren die geführten Ackertouren. Trotz der nach wie vor hochsommerlichen Temperaturen interessierten sich über 25 Personen für den Rundgang über den Acker. Weitere Besucher:innen besuchten das Modul «Frauen in der Landwirtschaft», das sich dem Jahresthema 2026 widmet.

Das Weltacker-Team freut sich über das gelungene Erntefest. Nach diesem Rekordsommer, der auch auf dem Weltacker seine Spuren hinterlassen hat, war Feststimmung keine Selbstverständlichkeit. Umso schöner war es, dass sie am Erntefest dennoch aufkam.