Der französische Künstler Fabrice Hyber stammt aus einer Familie von Schafzüchter:innen. Seit über 30 Jahren kultiviert er in der Region Vendée auf einer Fläche von 100 Hektaren einen Urwald. In seinen Werken tragen die Bäume statt grüner Blätter blaue Kreise, sie symbolisieren den von der Pflanze produzierten Sauerstoff. In Thun wird die Landwirtschaft in Form von Zeichnungen, Gemälden und Objekten in den Fokus gestellt.
Während der gesamten Ausstellung lädt im Aussenraum des Museums mit den Gemüstruhen der OGG Bern ein kleiner Gemeinschaftsgarten zum Mitmachen ein. In den Hochbeeten wachsen saisonale Gemüse und Kräuter. Sie sind als Erweiterung und zusätzlicher Lernraum zur Ausstellung von Fabrice Hyber gedacht – als eine Möglichkeit, die Natur besser zu verstehen und wertzuschätzen, Wissen zu teilen und neue Perspektiven zu entwickeln.
